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Homöopathische Mittel sind nach ihrem Begründer Dr. med. Samuel Hahnemann (1755-1843) giftige Stoffe, die nach einer Anzahl von Schritten des Verdünnens und Schüttelns (Potenzieren) Heilwirkungen entfalten.

Das Wort Homöopathie stammt aus dem Griechischen, wobei homoion für ähnlich und pathos für Leiden steht; d.h. Ähnliches mit Ähnlichem behandeln und heilen.

Die klassische Homöopathie setzt auf Einzelmittel, die Komplexhomöopathie verwendet dagegen verschiedene Homöopathika (Komplexe) in einem Heilmittel. Dies kann man mit einem Orchester vergleichen, bei dem verschiedene Instrumente (Wirkstoffe) zusammen zu einem größeren Ganzen wirken.

Komplexhomöopathika wurden von Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985) entwickelt; sie sind wirksam und schonend zugleich, haben keine Erstverschlimmerung, und (im Gegensatz zur Einzelmittelhomöopathie) einfach anwendbar. Sie sind bei fast allen Erkankungen wirksam.

Bei dennoch notwendiger Schulmedizin kann der ergänzende Einsatz die Begleitfolgen lindern (z.B. bei Diabetes) oder – wie neuere wissenschaftliche Studien zeigen - die nötige Dosierung des schulmedizinischen Mittels verringern (z.B. bei Asthma).

Komplexhomöopathika können als Tropfen oder Tabletten (zergehen im Mund) oder – meist effektiver – als Spritze unter die Haut (subcutan), in den Muskel (intramuskulär) oder in die Vene (intravenös) verabreicht werden.

Um das Immunsystem zusätzlich zu aktivieren kann man Eigenblut verwenden: hierbei setzt man den gewählten komplexhomöopathische Ampullen einige Tropfen venöses Blut zu, das nach mehrfachem Schütteln unter die Bauchhaut injiziert wird; diese Region hat auch den Namen „Pischinger-Raum“ und steht in enger Beziehung zum Immunsystem. Bei Erkältungskrankheiten genügt häufig bereits eine Behandlung; ggf. kann sie bis zu dreimal pro Woche durgeführt werden.

Eine besonders effektive Form der Eigenblutbehandlung zur Immunstärkung oder bei chronischen Erkrankungen ist die Autosanguis-Stufentherapie:

Hierbei werden wenige Tropfen der letzten homöopathischen Ampulle (mit Eigenblut) mit der Ampulle der folgenden Stufe vermischt unter die Haut injiziert. In den einzelnen Stufen werden verschiedene Mittel verwendet:

1. Stufe: Symptomatisches Mittel (z.B. Traumeel S, Belladonna-Homaccord, Apis-Homaccord, Engystol)
2. Stufe: Drainagemittel (Terrainmittel, z.B. Lymphomyosot N, Galium-Heel N)
3. Stufe: Organpräparat (z.B. Suis-Organpräparate, geeignete Composita wie Hepar compositum N, Mucosa compositum)
4. Stufe: Nosode (z.B. Echinacea compositum SN, Grippe-Nosode, Sinusitis-Nosode, Psorinoheel etc.

Die Autosanguis-Stufenkur (1. bis 4. Stufe) wird jeweils in einer einzigen Sitzung zur Durchführung gebracht.

Die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen sollten in der Regel mindestens 4 bis 5 Tage betragen, da die zu erwartende Reaktion des Organismus aus biologischen Gründen diesen Zeitraum benötigt.

Bei hartnäckigem Husten hat sich die Biopunktur bewährt. Hierbei wird eine Ampulle eines Komplexhomöopathikums an je 5 Stellen seitlich des Brustbeins unter die Haut gegeben. Im allgemeinen zeigt Echincea comp. gute lindernde Wirkung, bei Verschleimung wird Mucosa, bei heftiger, entzündeter Bronchitis Traumeel und bei spastischer Symptomatik (Verengung der Atemwege mit Atemnot) Spascupreel verwendet.

www.heel.de

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